Ernaehrung

 

 

Die Ernährung der Zauberwesen

Für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen übernehmen wir keinerlei Gewähr!

Unsere Tipps und Information beruhen auf eigenen Beobachtungen und Erfahrungen im Zusammenleben mit den Zauberwesen.

Sie stellen selbstverständlich keine medizinische Beratung dar und können/sollen einen ärztlichen Rat auch nicht ersetzen.

Letzte Aktualisierung: 06.09.2014 - Überarbeitung der Kategorie 'Nachgetragen'

 

 

   
   
 
 
 
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Futterumstellung

 


Sie wollen das Futter Ihrer Katze umstellen, denn Sie haben gehört, dass die ausschließliche Fütterung von Nassfutter (Nafu) aus Dosen und/oder Trockenfutter (Trofu) auf Dauer nicht gesund ist. Oder Sie bringen Ihre Samtpfoten jährlich zum Tierarzt zur notwendigen Zahnsteinentfernung, was nicht nur mit einem erheblichen Narkoserisiko verbunden ist, sondern auch ganz schön ins Geld geht. Vor allem in einem Mehrkatzenhaushalt ... Möglicherweise leiden Ihre feliden Partner unter schon bekannten Allergien oder zeigen plötzliche, zunächst unerklärliche Verhaltensauffälligkeiten, deren Ursachen jedoch durchaus in Nahrunsgmittelunverträglichkeiten zu finden sein können. Vielleicht wollen Sie aber auch einfach nur wissen, woraus das Futter besteht, welches Sie Ihren Schnurrpelzen servieren.

 

Zunächst einmal, müssen Sie Geduld aufbringen. Katzen sind allem Neuen gegenüber erst einmal sehr, sehr kritisch eingestellt. Vor allem, wenn es um etwas so Wichtiges wie die Nahrung geht! Was die Natur als Schutz ersonnen hat, um zu verhindern, dass die Tiere giftige und/oder ungenießbare Nahrungsmittel zu sich nehmen, wird zum Bumerang, wenn es gilt, diese eingeprägten Verhaltensmuster umzukehren (s. Kasten).

 

 

"Was Hänschen nicht lernt ...

Hat ein Kätzchen in seiner Prägezeit von seiner Mutter gelernt, dass Junkfood DAS Nahrungsmittel ist, wird es in der Folge, Futter dieser Art bevorzugt zu sich nehmen. Eine Katzenmutter, in menschlicher Obhut gehalten, kann ihren Babys natürlich nur beibringen, dass die Futtermittel, die sich in den Näpfen befinden, sicher und essenswert sind. Möglichkeiten, das Menue selbständig zu erweitern, hat sie nicht! Außerdem ist anzunehmen, dass auch sie längst an Junkfood gewöhnt ist und gar nichts anderes kennt. Ihre Jungen werden also von der Muttermilch an, auf minderwertige Nahrunsmittel konditioniert.

... lernt Hans nimmermehr."

 

 

Es gibt Katzenbesitzer die brauchten zwei Jahre und länger, um das Futter für ihre Samtpfoten umzustellen! Also, nicht den Mut verlieren und step by step vorgehen. Es gibt allerdings auch Katzen, die sich begeistert auf erstmalig angebotenes Rohfleisch stürzen, als hätten sie nie etwas anderes bekommen, und die fortan den schnöden "Dosenfraß" keines Blickes mehr würdigen ... Lassen Sie sich also nicht bange machen und verfolgen Sie konsequent ihr Ziel!



Wir gehen aus leidiger Erfahrung mit Babyschritten vor. Die Zauberwesen Akira, Shikoba und Gardi waren, als sie nach und nach zu uns zogen, jeweils auf Trockenfutter scharf (die Jungs außerdem auf Almo Thun) und es war eine Strapaze für alle Beteiligten (sie natürlich eingeschossen!), alle auf Nassfutter umzustellen und vom Appetit auf Thun wegzubringen (Erläuterung dazu weiter unten)!

Babyschritte! Mit einem halben Teelöffel 'Fremdfutter' beginnen, den unter das Futter mischen und diesen Anteil peu à peu steigern. Wenn die Fellnasen verweigern, um eine 'Erhöhung' reduzieren. Wir zerkleinern

das neue Futter in einem Mixer zu Brei oder zerschneiden es mit einem scharfen Messer (bitte nicht in den Finger schneiden!) in winzige Stückchen. So lässt es sich leichter untermischen und nichts kann wieder aussortiert werden!

 

Sind Ihre Schnurrpelze Trofu-Junkies (s. o.) und es will einfach nicht klappen, sie davon abzubringen? Dann versuchen Sie es doch mit dem Einsatz von Fummelrollen. Hier können Sie mehr über sie lesen. Ab sofort sollten Sie Trofu nur noch in dieser Form anbieten. Da die Fellnasen es sich selbst erarbeiten müssen, wird weniger gefressen. Auch der Beschäftigungsfaktor ist nicht zu unterschätzen!

Ein wenig vom bekannten Trofu über das Futter gestreut, gibt einen zusätzlichen Anreiz, das neue (noch untergemischte) Futter zu akzeptieren. Das hängt damit zusammen, dass das Trofu nicht nur vertraut, sondern auch stärker riecht. Neugerüche werden dadurch raffiniert überdeckt.

Weiter unten folgt ein Rezept, um Hühnerbrühe selbst zuzubereiten. Diese Brühe können Sie über das Trofu geben, es so einweichen und dann mit Nafu vermischen. Auch mit dieser Methode kann der Trofu-Anteil schrittweise verringert werden.

 

 

Seit 2008 füttern wir kein Trockenfutter mehr*, denn unsere Katzen müssten Unmengen an Wasser (immerhin gut das Dreifach der Trockenfuttermenge) aufnehmen, um dieses Futter in ihrem Magen-Darm-Trakt ausreichend aufweichen und anschließend verdauen zu können. Diese Mengen sind einfach nicht als realistisch zu bezeichnen, denn keine Katze trinkt freiwillig so viel. Da die Katzen also nicht genug Wasser von außen aufnehmen können, wird es dem Körper in der Folge, z. B. aus dem Urin, entzogen. Dieser wird dadurch alkalisch/basisch (pH-Wert > 7,0) und es können sich Struvitsteine (Ammoniummagnesiumphosphat) bilden. Im angesäuerten Urin (pH-Wert < 7,0) werden keine Steine gebildet bzw. vorhandene aufgelöst. Der pH-Wert des Urins von Katzen liegt daher idealerweise bei 6,0 bis 6,5.

Besonders Katern sollte kein Trockenfutter angeboten werden, da ihre Harnröhren im Vergleich zu denen der Katzen enger sind und sich Steine in ihnen daher leichter anlagern können. Wer sich für dieses Thema interessiert und tiefer einsteigen möchte, wird z. B. hier sicher fündig.

 

 

* An dieser Stelle möchten wir uns explizit an die Züchter wenden, die meinen, dass man Welpen ruhig Trofu anbieten kann, damit sie ALLES einmal probiert und kennengelernt haben: Bitte tun sie dies nicht! Katzen vertragen auf lange Sicht kein Trockenfutter. Es mag für den "Tierfreund" zwar praktisch sein und außerdem der Tierfutterindustrie zuarbeiten, aber das ist auch schon alles. Ihrem tierlichen Schutzbefohlenen hilft es in keinster Weise!

Wenn Sie Vielfalt anbieten möchten, dann bietet der Nassfuttermarkt viele Möglichkeiten. Die meisten sind zwar ebenfalls eher als fragwürdig zu bezeichnen, doch sie sind allemal besser, als Trofu und können über die Wochen, die das Kitten bei ihnen lebt und sofern es ausreichend Muttermilch zu sich nehmen konnte, kaum Schaden anrichten!

Bitte nichts für ungut, doch dieses Thema ist unglaublich ernst und bietet keinerlei Raum für höfliche Wortspielereien. Diese führen einfach zu oft zu Missverständnissen.

Auf den Punkt gebracht: Trockenfutter hat keinerlei Nährwert, ist gesundheitsgefährdend und gehört daher nicht als Hauptmahlzeit auf den Katzenteller!

 

 

Nachtrag August 2014:

Vollkommen trockenfutterfrei ist auch das Zauberwesenland nicht, jedenfalls nicht mehr, nachdem wir Anfang 2014 eine Probe von GranataPet bekommen hatten. Asche auf unser Haupt, doch diese "Futterform" ist optimal beschaffen, um sie gezielt zum Spielen und als 'Zuckerl' einzusetzen.

Nachdem wir herausgefunden hatten, dass es unseren Schnuckelmäusen großes Vergnügen bereitet, hinter davonkugelnden Trofubällchen herzutoben, sie aber auch mit Begeisterung nach ihnen suchen und sie in ihren Verstecken erschnüffeln, haben wir uns schlussendlich doch erweichen lassen.

1-2 Mal/Woche, aber höchsten 5-7 Bröckchen für jedes Zauberwesen. Zum Ausgleich geben wir auf die folgende Mahlzeit einfach ein wenig Wasser. Entschieden haben wir uns für die Varianten "GranataPet Adult Fisch" und "GranataPet Adult Ente".

Die Zauberwesen haben ihren Spaß und solange sie akzeptieren, dass 'ein Zuckerl' auch wirklich nur ein Belohnungshäppchen ist und nicht 2 oder 3 oder wie viele auch immer, soll es so bleiben. In Maßen genossen ist ein Trofubröckchen sicher nicht schädlich. Wichtig ist halt, dass man es nicht übertreibt. Oder?!

 

 

 

Malzpaste - bitte immer sparsam dosieren. Wenn überhaupt! Oft verabreicht wirkt sie abführend. Sie enthält außerdem Zucker (Bildung von Karies) und bewirkt, regelmäßig angeboten, dass sich der Körper nicht mehr auf natürliche Art der verschluckten Haare entledigt. Haare werden nämlich normalerweise mit dem Kot ausgeschieden, seltener als Haarballen ausgewürgt. Ein ausgewogenes Futter sorgt dafür, dass sich die Verhältnisse wieder normalisieren. Hochwertiges und ausgewogenes Futter bedeutet automatisch weniger Haarverlust, denn die Qualität des Fells verbessert sich erheblich. Sie werden es sehen und fühlen!



Die Zauberwesen bekamen, nachdem sie Rohfleisch teelöffelweise akzeptiert hatten, in den folgenden Wochen eine Mischung aus Rohfleisch und Cosma Huhn im Verhältnis 50:50. Wir kauften beim Biohändler Innereien und mischten diese unter*. Unser Ziel war es, die Fellinger bis zum Jahresende (2008) komplett umgestellt zu haben.

 

* Was die Innereien (Herz und Magen) anbelangt, portionierten wir gut 1/4 des Fleischanteils. Im Grunde also 1/4 Innereien, 3/4 Fleisch und ca. 5-10 g Gemüse. Lesen Sie auch unbedingt unseren Extratipp zur Fütterung von Leber!


Wir haben uns für die nachfolgenden Gemüsesorten entschieden, weil sie Inhaltsstoffe haben, welche wir nutzen möchten. Kürbis wird erfolgreich bei allen Verdauungsproblemen eingesetzt – sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung. Er ist getreide- und glutenfrei und daher hervorragend geeignet für Katzen mit Diabetes, Bauchspeicheldrüsenproblemen, Leberproblemen sowie für Allergiker. Aber natürlich auch für gesunde Zauberwesen :) Die nachfolgenden Links geben weitere Informationen, bitte einfach anklicken: Brokkoli und Zucchini.



Die Zauberwesen mögen sehr gern Fisch. Hier bieten wir einmal die Woche an, was die TK-Truhe hergibt. Lachs (Salmo salar) und Konsorten - immer MSC-zertifiziert - jedoch keinen Thunfisch, da besonders ältere Exemplar hohe Konzentrationen von Quecksilber enthalten!

Der Seelachs ist übrigens kein echter Lachs, sondern das Pseudonym des zu den dorschartigen Fischen gehörenden Köhlers (Pollachius virens) oder auch Kohlfisch, welcher von der Fischindustrie erfunden wurde, um die Verkäufe steigern und neue Absatzmärkte erschließen zu können. Rot eingefärbt wird er als "Lachsersatz" angeboten.

 

Gemüse und Fisch werden im Dampfgarer gedünstet. So bleiben die Vitamine und der natürliche Geschmack erhalten. Die Anschaffung lohnt sich auf alle Fälle, denn unser Gemüse bereiten wir ebenfalls in ihm zu. Wenn Sie noch keinen haben, sollten Sie über einen Kauf nachdenken. Sind Sie mit dem frischen Gemüse nicht sicher, probieren Sie es einfach mit mit Gemüse im Glas aus der Babynahrungsabteilung Ihres Bioladens.

 

Die Gabe von Fisch, besonders fettem, ist öfter als einmal die Woche nicht zu empfehlen. In rohem Fisch (Kopf und Eingeweide) ist das Enzym Thiaminase enthalten, welches das B1-Vitamin (Thiamin) zerstört. Daher kann ein Zuviel von z. B. Makrele, Hering und Karpfen oder eine reine Rohfisch-Fütterung zu einer Thiaminmangel-Enzephalopathie führen. Durch Kochen, wird Thiaminase - da hitzeempfindlich - übrigens zersetzt.

 

Da auch die kleinen Futterportionen unserer Fellinger zur Überfischung beitragen, möchten wir Sie außerdem gern auf den Fisch-Ratgeber von Greenpeace aufmerksam machen.



An Eiern bekommen die Zauberwesen manchmal jeweils ein Wachtelei, denn Hühnereier sind uns zu groß. Man sollte nur das Eigelb verfüttern, denn Eiklar enthält Avidin, ein Enzym welches Biotin im Darm bindet, sodass es unverdaut ausgeschieden wird. Die Eier werden also getrennt. Geht ein wenig Eiklar mit, ist es aber auch okay. Wir orientieren uns an Mutter Natur: Sollte eine Katze in freier Wildbahn auf ein Ei treffen, wird sie garantiert nicht Eiklar vom Eigelb aufs Genaueste trennen ... Sie wird außerdem, je nach Prägung, Fische, Frösche, Insekten, Vögel usw. jagen, fangen und verzehren.

 

Wer Eintagsküken füttert, kann auf das Extraei verzichten, denn Küken tragen einen Dottersack in sich, von dem sie sich in den ersten Tagen nach dem Schlüpfen ernähren. Den fressen die Miezen natürlich mit und sind so mit Eigelb versorgt.

 

Eintagsküken sind immer männliche Tiere, denn sie setzen während der Mast nicht genügend Fleisch (vor allem Brustfleisch) an. Daher werden sie aus rein ökonomischen (!!!) Gründen nach dem Schlüpfen aussortiert, vergast oder im sogenannten Kükenmuser lebend geschreddert und zu Dünger oder Tiermehl verarbeitet.

Bundesweit sind ca. 40 Millionen Tiere pro Jahr betroffen.

Wir können und wollen dieses barbarische Treiben der Geflügelwirtschaft nicht unterstützen. Deshalb bieten wir seit 2008 keine Eintagsküken mehr an.

 

Lesen Sie hier, hier und hier bitte mehr zu diesem Thema. Außerdem finden Sie hier nähere Informationen zum Strafermittlungsverfahren gegen den  Lohmann-/Aviagen-Weltkonzern, zu dem auch die skandalträchtige Marke Wiesenhof gehört.

 

 

 

Vitamine, das A und O der Ernährung. Ohne sie geht es nicht. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in "Katzingers Vitamin-Fibel".

Information über Taurin finden Sie auf unserer Seite "Der Taurinbedarf von Katzen".

 

 

 

Zum guten Schluss

 

Katzen kann praktisch jede Fleischsorte roh angeboten werden. Vom Schweinefleisch sollten Sie sich jedoch distanzieren. Dieses kann nämlich das Aujeszky-Virus enthalten. Eine Infektion mit ihm endet immer tödlich! Kommt in Deutschland angeblich nicht vor, aber das wurde auch über BSE gesagt!

 

Kaufen Sie nur beim Fleischer Ihres Vertrauens

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Rezepte

        

Hühnerbrühe:

Wenn wir ein Huhn kochen, dann geben wir eine Prise Salz hinzu, kochen es, bis das Fleisch beinahe von den Knochen fällt und nehmen es dann aus der Brühe. Nachdem es etwas abgekühlt ist, wird die Haut komplett entfernt und die Knochen ausgelöst. Diese geben wir sofort zurück in die Brühe.* Anschließend werden sie schön ausgekocht und die Brühe dabei reduziert. Der so gewonnene Sud wird durch ein feines Leinentuch gefiltert, denn so bewirken wir, dass kleinste gesplitterte Knochen entfernt werden. Die so gewonnene Brühe füllen wir noch heiß in Gläser mit Schraubverschluss (Vakuum) und geben sie später teelöffelweise übers Futter.

* Knorpel (Brustbein, Gelenke) ebenfalls ablösen und diese kleingeschnitten über das Futter streuen, oder zwischendurch zum Naschen anbieten. Für die Zauberwesen ein absolutes Highlight! Geben Sie aber bitte keine gekochten Knochen. Diese splittern leicht und stellen somit ein nicht zu unterschätzendes Verletzungsrisiko dar!

Das Fleisch wird kleingeschnitten, mit Brühe bedeckt und portionsweise eingefroren. Wenn Sie die Brühe einfrieren wollen, füllen Sie sie gleich in Eiswürfelbehälter. So haben Sie immer genau die Menge, die Sie benötigen zur Hand. Außerdem taut so ein kleiner Würfel schnell auf.

Kennen Sie die Behälter für die Stieleisherstellung im Gefrierschrank? Sie haben die ideale Größe für die vorbereiteten Futterportionen und Sie können sie auch mal in Wasser (kalt) legen, wenn Sie schnell Futter auftauen möchten. Die Mikrowelle eignet sich hierfür überhaupt nicht, denn viel zu schnell fängt so eine kleine Portion an zu garen bzw. wird unglaublich heiß.

Die fertige Brühe verfeinern wir ab und zu, indem wir Zucchini, Karotten und Brokkoli zum Schluss 10-15 Minuten mitziehen lassen (nicht mehr kochen!). So ziehen Vitamine und Mineralien dieser Gemüse gleich mit ein und versorgen die Süßen zusätzlich mit allem, was sie brauchen!




Fischtag:

Fisch nach Wahl, möglichst aber TK-Ware. So können Sie sicher sein, wirklich frischen Fisch zu bekommen! Diesen mit ein wenig Gemüse (kleingeschnitten) kurz dünsten. Statt Fisch können Sie auch Büsumer Krabben (oder ihre großen Schwestern aus der Bio-Kultur) versuchen. Wir tun dies nicht und warum das so ist, erfahren Sie hier.

 

Sie können auch einen Klecks "Butter" (unsere Katzen lieben Schmalz) hinzugeben. Fett ist sehr gut, um verschluckte Haare hinauszubefördern. Aber nicht nur! Katzen benötigen generell einen Fleischfettanteil von rund 30 %! Zum einen wegen der enthaltenen essentiellen Fettsäuren, die die Katze nicht selbst produzieren kann, zum anderen, um die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen überhaupt möglich zu machen.

Sie ahnen es sicher schon - nahezu mageres Brustfleisch genügt hier auf Dauer nicht.

Wir kennen übrigens eine Katze, die ihre eigene Butterdose im Kühlschrank hat. Aus ihr darf sie immer ein wenig schlecken und es ist für sie eine ganz besondere Leckerei!




Kleine Leckereien - Anregungen für Bauchkrauler:

 

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Speiseplan der Zauberwesen


Auf uns Menschen wirkt dieser Speiseplan sicher etwas eintönig. Tatsächlich ist er aber ganz und gar katzengerecht. Da Katzen nun einmal ein bestimmtes Beuteschema haben, ist ihr Stoffwechsel überhaupt nicht in der Lage tägliche Futterveränderungen (wie es in der Werbung angepriesen wird), sowie die noch unsinnigeren hohen Beigaben von nicht aufgeschlossenen, minderwertigen Getreidesorten, welche oft zu Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen und keinerlei Nährwert besitzen, zu verarbeiten.

 

Die Geschmacksvielfalt auf dem Tierfuttersektor ist also vollkommen unnötig und würde oftmals sicher auch keiner Prüfung standhalten (s. Inhalt). Letztendlich dient sie nur einem - dem Hersteller!

 

Wer mehr über gute und schlechte Inhaltsstoffe - und ob er ihnen über die Tierfutteretiketten auf die Spur kommen kann - erfahren möchte, kann sich hier informieren.

 

 

 

Montag: Frische Hühnermägen/-herzen (50:50 gemischt) und Huhn. Gekocht. 1 EL Brühe (s. Rezepte). Abends zusätzlich ein Wachtelei (Eigelb).

 

Dienstag:  Morgens und abends frische Pute und frische Putenmägen/-herzen (50:50 gemischt). Etwas Entenschmalz*. Fit-BARF Sensitiv (Info unter Zusatzstoffe s. u.)

 

Mittwoch: Morgens und abends frische Hühnermägen/-herzen (50:50 gemischt) und Huhn. Gekocht. 1 EL Brühe (s. Rezepte). Entenschmalz*.

 

Donnerstag: Fischtag (s. Rezepte) mit einem Stich "Butter"* und Fit-BARF Sensitiv.

 

Freitag: Morgens und abends frische Pute und Putenmägen/-herzen (50:50 gemischt), mit etwas Gemüse gedünstet. Entenschmalz*.

 

Samstag: Lachstag. Frisch oder gefroren (jeweils gedünstet) mit einem Stich "Butter"* und Fit-BARF Sensitiv.

 

Sonntag: Morgens und abends frische Hühnermägen/-herzen (50:50 gemischt) und Huhn. Gekocht. 1 EL Brühe (s. Rezepte). Entenschmalz*.

 

 

 

"Butter" = Enten- bzw. Putenschmalz (aber auch Lachsöl) ersetzen wir ab und zu durch unser Rapsöl. Es hat ein Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 von 1:2. Wir verwenden dieses Öl nicht nur für die Zauberwesen! Rapsöl wird auch als Olivenöl des Nordens bezeichnet und soll sogar wertvoller, als sein Verwandter aus dem Süden sein, da es erheblich mehr Vitamin E enthält, und das o. g. Verhältnis ausgewogener ist.


Tipp: Wir bereiten alle Futterportionen vor und frieren sie (in Gefrierbeuteln) ein. Damit die Zauberwesen sie 'körperwarm' bekommen, lassen wir die Morgen-Portionen über Nacht im Kühlschrank auftauen, die Abend-Portionen über Tag. Bevor sie verfüttert werden, legen wir die Beutel zunächst jeweils für einige Minuten in warmes Wasser (einfach in die Spüle laufen lassen).

Katzen bevorzugen körperwarmes Futter und ziehen es kalten Happen eindeutig vor, wie wir immer wieder feststellen durften. Ist ja eigentlich auch kein Wunder: Eine frisch getötete Maus ist schließlich auch nicht eiskalt wenn sie verspeist wird. Auch nicht im Winter! Wir kommen dem Wunsch der Zauberwesen aber auch aus einem weiteren Grund gern nach: Unsere feliden Freunde können - ganz wie wir Menschen - schmerzhafte Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut entwickeln, wenn sie regelmäßig zu kaltes Futter bekommen.

 


 


Unsere eigene Mischung aus Hühnerherzen und -mägen

 


portionsweise verpackt in Gefrierbeutel.

 


Tipp: Legen Sie die Beutel in einer Lage, so flach wie möglich, in Ihren Gefrierschrank und bedecken Sie

sie mit einer Schicht Papier (z. B. Seidenpapier), bevor Sie die nächste Lage mit Beuteln auf sie legen. So können die Beutel nicht zusammenkleben und sie können, wenn alle gut durchgefroren sind, besser gestapelt und entnommen werden. Wir vakuumieren unsere Portionen. Die Haltbarkeit wird dadurch nicht nur verlängert, es kann auch kein Gefrierbrand entstehen!

 

 

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Supplemente/Zusatzstoffe


Fellini - Supplementieren ganz einfach gemacht! Jetzt kann wirklich jeder seine Fellnasen natürlich, gesund und ausgewogen ernähren. Barfen ist zu umständlich, gilt nicht mehr!

Fellini erhalten Sie z. B. bei Logo gerahmt

 

cdVet - Fit-BARF Sensitiv ist eine getreidefreie Ergänzung zur Rohfütterung, mit welcher wir Fellini - wie im Speiseplan angegeben - ab und zu ersetzen, um den Mageninhalt eines Beutetieres zu imitieren.

 

cdVet - Fit-BARF Micromineral für die umfassende Versorgung mit Mineralstoffen, B-Vitaminen, essentiellen Fett- und Aminosäuren, Spurenelementen u. v. m.

 

cdVet - DarmRein Pulver (Hund & Katze) - vormals Darm Vital Pulver - kurmäßig zur Unterstützung der Darmflora, 2-3 x pro Jahr.

 

Wenn Sie die Artikel-Bezeichnungen kopieren und im Suchfeld von cd-Vet eingeben, erhalten Sie nähere Informationen.

 

 

 


Da ist aber jemand auf den Geschmack gekommen - gut gemacht Gardi!

Seit dem 05.08.2008 frisst die Süße am liebsten Fleisch - roh und pur!!

Die Jungs waren etwas zögerlicher und brauchten bis zum 21.09.

 

 

 

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Barf oder Nichtbarf

 

Aufmerksame Leser werden sich sicher schon die ganze Zeit fragen, ob wir die Zauberwesen nun eigentlich barfen, oder nicht. Tatsächlich tun wir es nicht ausschließlich. Wer ausschließlich roh füttert, muss dies ohne wenn und aber tun. Da wir es aber durchaus für möglich halten, dass unsere Fellnasen auch einmal von anderen Dosenöffnern gefüttert werden (z. B. während sie beim Tierarzt in der Klinik nächtigen, oder wir im Urlaub weilen), möchten wir auf Nummer sicher gehen und darauf vertrauen können, dass sie ihr Futter auch von Fremden gern annehmen. Wir glauben auch nicht daran, dass tierärztliche Mitarbeiter oder Urlaubsvertretungen gern damit beginnen würden, für die Zauberwesen zu kochen. "Dose auf - fertig" ist in solchen Fällen wohl eher zu erwarten. Schließlich ist es nicht jedermanns Sache mit rohem Fleisch zu arbeiten, Portionen abzuwiegen und zu supplementieren!

 

 

 

 

Nachgetragen

 

Seit 2011 verfüttern wir, wegen der vielen Lebensmittelskandale, kein frisches rohes Fleisch mehr. Die Zauberwesen bekommen Pute & Co. daher nur noch gekocht, gedünstet oder auch gebraten serviert. In allen anderen Fällen frieren wir das Feisch zunächst einmal für einige Tage ein und bieten es, natürlich im aufgetauten Zustand, erst dann roh an. Der Begeisterung unserer Süßen tut dieses Vorgehen keinen Abbruch und wir können einigermaßen sicher sein, allen Bakterien und Würmern den Garaus gemacht zu haben!

Ein Restrisiko bleibt bei aller Sorgfalt natürlich immer und uns ist durchaus auch bewusst, dass nicht alles im Leben verhindert werden kann. Wir nehmen die Verantwortung für unsere Schätze jedoch ernst und was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten beitragen können, um das Infektionsrisiko für Akira, Shikoba, Gardi und Aeosum niedrig zu halten, tun wir selbstverständlich und konsequent. Schießen wir dabei ein wenig übers Ziel hinaus - so what! Es geht um Lebewesen, die nicht selber jagen können, also vollkommen von uns abhängen. Punkt.

 

 

 

 

Die Zauberwesen haben seit 2012 ein neues Lieblingsfutter! Es heißt "Om Nom Nom" und ist eine Eigenmarke der Katzen-Theke.

Einen ausführlichen Artikel hierzu haben wir in unserem Blog veröffentlicht. Klick (Weiterleitung im Extrafenster).

 

 

Die Zauberwesen haben seit 2013 großen Appetit auf "DeliCatessen" von Granatapet, vor allem in der Variante Ente & Geflügel.

 

 

Die Zauberwesen haben seit 2014 das Glück, dass ihr Haus- und Hoflieferant MAC's Cat (Ente, Pute, Huhn) in sein Programm aufgenommen hat.

 

 

 

 

Sie erhalten übrigens alle Variationen von Granatapet und MAC's ebenfalls besonders günstig bei

 

Katzen 10% NK

 

 

 

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Weitere Informationen

 

Abschließen möchten wir diese Seite mit einigen interessanten Webseiten und Buchtipps:

 

 

 

 

 

 

Buchtipps zum Thema Ernährung

 

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Links sind hinterlegt, Weiterleitung im Extrafenster

 

 



 

 

Man kann alle Leute eine Zeit lang an der Nase herumführen,

und einige Leute die ganze Zeit, aber nicht alle Leute die ganze Zeit!

Abraham Lincoln, 1809 - 1865.

16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

 

 

 

 

Kühlschrank-Grafik © Rippenschneider-Kollektion (2006)