Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Johann Wolfgang von Goethe
Zu Neujahr Will das Glück nach seinem Sinn
Jede Gabe sei begrüßt,
Wilhelm Busch
Glückes genug Wenn sanft du mir im Arme schliefst,
Und wenn nach heißem, ernstem Tag
Detlev von Liliencron
Ergreif Dein Glück Das Glück – es kommt zu Jedermann, doch nur, wer es ergreifen kann, der kann’s genießen, voller Lust, und kleiner wird der Lebensfrust.
Schaut hin, Ihr werdet selber sehn, das Glück kann kommen und auch gehen. Doch wer’s nicht sieht und nicht ergreift, der wird vom Glück höchstens gestreift.
Das Glück – es kommt zu Jedermann, doch nur, wer es ergreifen kann, der kann’s genießen, voller Lust, und kleiner wird der Lebensfrust.
© Anette Pfeiffer-Klärle
Glück Die Beute meines Glücks war arm,
Denn was mein Glück so groß gemacht
Vielleicht war alles, was ich fand
Doch all das nahm ich wie ein Kind
A. De Nora
Das Glück Hat wer von Glück gesprochen? Ist gar ein schönes Wort, Dem Ohr ist es verklungen, Dem Herzen hallt es fort.
Wie eine holde Sage, Vom Glauben fromm geweiht, So wie ein reizend Mährchen Aus längst vergangner Zeit.
Es weckt so süße Ahnung Wo es die Herzen traf, Und wiegt auch große Kinder Zuweilen noch in Schlaf.
Auguste Kurs
Vom Glück Man muss so vieles, was es gibt, nicht haben.
Den Nächsten, der uns braucht, wohl zu verstehen,
Was uns beglückt, ist meist’ nicht zu bezahlen.
So freue dich an dem, was dir gegeben.
© Ingrid Herta Drewing
Heckenrose In hellem Grün die Rosenhecke, als stille Schöne grüßt sie zart. Dies’ rosig Blühen zu entdecken, verlangt behutsam ihre Art.
Wie alles, das so sanft und rein erstaunen lässt in stillem Blick, schenkt zärtlich ihr bescheiden’ Sein uns Menschen schon ein kleines Glück.
© Ingrid Herta Drewing
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