Allgemeine Informationen über die Ragdoll

~ Aktualisierungen sind mit einem versehen ~

 

 

Sicher haben Sie schon alles verschlungen, was es zu diesem Thema zu sagen gibt. Wir möchten hier auch gar nicht auf Rassestandard, Aussehen, Wesen, Pro & Contra alte/neue Farben/Versionen usw. eingehen, sondern auf dieser Seite unsere Erfahrungen aus dem Zusammenleben mit den Zauberwesen stichwortartig notieren:

 

 

 

Größe

 

Ragdolls werden groß - sehr groß!! Dies sollte jeder beachten, der mit einer Anschaffung von einen oder mehreren Exemplaren liebäugelt! Unsere vier
bilden da keine Ausnahme und wir veröffentlichen ihre Maße an dieser Stelle, um bewusst zu machen, was da auf einen zukommen kann, und wird.

 

Länge ohne Schwanz
Schwanzlänge
Schulterhöhe
Gewicht
Alter
Akira
65 cm
40 cm
34 cm
6,4 kg
4,5 Jahre
Shikoba
65 cm
38 cm
34 cm
6,9 kg
4,5 Jahre
Liebgard
57 cm
42 cm
30 cm
5,0 kg
6 Jahre
Juanito Ruíz
54 cm
30 cm
30 cm
3,8 kg
38 Wochen

 

Juanitos Entwicklung bei den Zauberwesen

Länge ohne Schwanz

Schwanzlänge
Schulterhöhe
Gewicht
Alter
35 cm
22 cm
23 cm
1,7 kg
14 Wochen
46 cm
28 cm
25 - 26 cm
2,4 kg
19 Wochen
49 cm
29 cm
28 cm
3,3 kg
25 Wochen
54 cm
30 cm
30 cm
3,8 kg
38 Wochen

 

Wer sich anhand dieser Maße noch unsicher ist, ob er die Größe richtig einschätzt, stelle sich einfach einen Beagle (Schulterhöhe: 33 - 41 cm,
Rückenlänge: 42 - 48 cm) vor. Natürlich nur in Höhe und Länge ;-) Apropos: Wir messen die Länge der Zauberwesen immer von der Nasenspitze bis
zum Schwanzansatz und addieren die Schwanzlänge zu diesem Ergebnis hinzu. Daher sind auch beide Werte in der Tabelle angegeben.

Für ihr Wachstum brauchen die Süßen übrigens genauso lang, wie zur Ausbildung ihrer Farben und Zeichnungen und gelten somit erst mit gut 3 - 4 Jahren als voll ausgewachsen. Wir gehen inzwischen aber schon fast davon aus, dass es mindestens fünf Jahre dauert, bis diese bezaubernden Wesen so richtig fertig sind. Wie auch immer, es bleibt für eine lange Zeit spannend. Und das ist auch gut so!

 

Noch eine Anmerkung: Uns ist aufgefallen, dass die Raggies heutzutage immer kleiner werden. Damit weichen die dafür verantwortlichen Züchter

ganz erheblich vom Standard ab. Wenn Züchter nicht in der Lage sind, diesen einzuhalten, sollten sie sich überlegen, ob es nicht an der Zeit wäre, sich

einem anderen Hobby zu widmen. Damit hier keine Missverständnisse aufkommen. Im Laufe von Jahrzehnten oder Jahrhunderten haben sich Rassen-

standards durchaus verändert. Geschieht dies zum Wohl des Tieres, umso besser. Wenn aber ein Standard mangels züchterischem Wissen ausgehebelt wird, ist etwas faul! Es kommt doch auch niemand auf die Idee, die Größe von Doggen zu reduzieren, oder Schäferhunde mit Locken zu züchten.

Zucht hat etwas mit Können zu tun. Wer hier patzt, ist einfach fehl am Platz! Möchte jemand eine kleinere Katze sein Eigen nennen, wären z.B. die knuffigen Birmchen die passende Alternative. Allerdings sind von denen auf Ausstellungen neuerdings auch schon Exemplare in Raggiegröße gesichtet worden. Katzenwelt paradox!

Wir meinen: Eine Ragdoll besticht nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch durch ihre Größe. Sahnetupfer obendrauf: Ihr unbeschreibliches Wesen.

 

 

 

 

Alleinsein

 

Raggies sind wirklich nicht gern allein. In 90 von 100 Fällen halten sie sich dort auf, wo sich ihr menschlicher Lebenspartner befindet. Wechselt der den

Raum, folgen sie. Auch aus dem Tiefschlaf heraus! Sie erwachen, folgen, rollen sich wieder zusammen und schlafen weiter. Das machen sie durchaus

'x'-Mal hintereinander, ohne "Murren und Knurren". Liegen sie einmal nicht mit im Zimmer, haben sie sich aber garantiert mindestens zu zweit zusammengekuschelt oder putzen und liebkosen einander. Wir beobachten es täglich und müssen jedesmal erneut über soviel Anhänglichkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl schmunzeln. So erklärt sich auch, weshalb es so wichtig ist, ihnen einen tierlichen Lebensgefährten zur Seite zu stellen. Schließlich haben die Bauchkrauler die unangenehme Eigenart, ab und zu ihr Revier zu verlassen, und erst nach stundenlanger Abwesenheit wieder aufzutauchen... Wie geht eine echte Ragdoll mit ihrem ausgeprägtem Sozialinstinkt und ihrem Familiengefühl damit um? Was meinen Sie?

 

Wie man hört, akzeptieren die gelassenen Raggies sogar Extreme wie Hunde und Kaninchen als WG-Partner, und so muss es nicht unbedingt eine zweite "Edel"katze sein. Sprachlich wäre es sicher einfacher für die Bauchkrauler, wenn die Nr. 2 zu den Feliden, möglichst mit ähnlichem Temperament, gehören würde. Bei zwei Fremdsprachlern ist, besonders am Anfang, immer ein dritter vonnöten, der dolmetschen und schlichten kann. Dies bedeutet für die Menschen, dass sie sehr viel Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und Sachkenntnis der jeweiligen Verhaltensweisen und Bedürfnisse mitbringen müssen, um allen wirklich gerecht zu werden! Und bei aller Mühe, wissen wir tatsächlich, ob unsere Tiere glücklich und zufrieden sind, wenn sie mit Vertretern anderer Rassen und Arten zusammenleben müssen, weil wir es so wollen?

 

Extratipp: Wir haben von Anfang an unsere Lieblinge mit ein paar Knabbersnacks (Miezelinos von Grau) davon überzeugt, dass es für sie durchaus vorteilhaft sein kann, wenn ihre Menschen das Revier verlassen. Jedesmal wenn wir aus dem Haus gingen, warfen wir ein paar dieser kleinen Snacks quer durch den Flur, die Schnurrpelze jagten begeistert hinter ihnen her und waren überhaupt nicht traurig, dass wir gingen - im Gegenteil! Bemerkten sie, dass irgendjemand das Haus verlassen wollte, setzten sie sich in eine Reihe und sahen gespannt Richtung Leckerliedose ... Was das für uns Bauchkrauler bedeutete, müssen wir ihnen sicher nicht erläutern! Wie bei jedem Ritual, musste dieses natürlich regelmäßig wie ein Uhrwerk ablaufen, um seine Wirkung zu behalten. Es mussten auch nicht viele Knabbereien sein. 1-2 Stück pro Tier reichten völlig.

Willkommener Nebeneffekt: Alle Fellnasen entfernten sich von der Haustür. So kam auch keine von ihnen auf die Idee einen begleiten zu wollen. Nachdem alle Zauberwesen erwachsen waren, wandten wir diese Bestechung nicht mehr an. Ein kurzes "Ich komme gleich wieder" hat inzwischen denselben Effekt und ist erheblich kalorienbewusster.

 

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Lumpenpuppe

 

oder auch: Ragdolls lassen sich immer hängen, wenn man sie hochnimmt ...

 

Amani hat es von Anfang an getan, die anderen erst nach und nach. Anscheinend entwickelt sich dieses Verhalten bei manchen Vertretern erst im Laufe der Zeit und manche Raggies lassen sich genauso viel Zeit damit, wie mit ihrem Wachstum und der Ausbildung ihrer Farben. Je nach Tagesverfassung und augenblicklicher Lust und Laune kuscheln sich Akira, Shikoba und Gardi in die Menschenarme, wenn sie hochgenommen werden und lassen sich mal mehr, mal weniger hängen. Typisch Katze: Was gestern galt muss heute nicht mehr so sein ;-) Ragdolls agieren sicher genauso wie die anderen Vertreter ihrer Art. Sie tun, wonach ihnen der Sinn steht und lassen sich nicht verbiegen. Möglicherweise wird ihnen ihre Gelassenheit da auch ein Stück zum Verhängnis. Tatsächlich sind sie äußerst geduldig und es obliegt dem Dosenöffner abzuschätzen, ob die Fellnase gerade auf dem Arm gehalten werden möchte, und die dargebotenen Kuscheleinheiten genießt, oder einfach nur geduldig abwartet, ob ihr Mensch nicht von allein darauf kommt, dass jetzt nicht der richtige Augenblick dafür ist. Sie sehen, pauschale Aussagen sind immer mit etwas Vorsicht zu genießen. Vor allem, wenn dahinter womöglich ein Verkaufstrick steckt ...

 

Akira fand es erst mit 2½ Jahren schön, wenn man ihn auf den Arm nahm. Allerdings möchte er am liebsten wie ein Baby gehalten, und dabei auch noch gestreichelt, werden - ganz toll, wenn das Baby 7 kg wiegt ... Shikoba begann mit einem Jahr Gefallen daran zu finden, morgens in seinem Revier herumgetragen zu werden. Aber nur, wenn er mit seinen Vorderpfoten über der Schulter eines seiner Menschen hängend, sein Reich inspizieren kann. Dann schnurrt er wie wild. Andere Haltemethoden lehnt er strikt ab und macht sich sofort steif wie ein Brett, wenn man es probiert. Es sei denn - und das hat er ungefähr mit drei Jahren herausgefunden - er wird so gelagert, dass er seinen Rücken frei auf dem Unterarm (Kopf in der Handfläche und Plüschpopo in der Ellenbogenbeuge) anlehnen kann. Dann liegt er schnurrig-entspannt in seiner "Hängematte" ... Gardi hingegen rollt sich meist wie ein Igel ein, wenn man sie hochnimmt. Diese kleine Pelzkugel ist einfach zum K üssen und es erstaunt uns jedesmal, wie sie es hinbekommt, sich so klein zu machen - schließlich hat Gardi fast Katergröße! Last but not least: JUNIOR! Dieser kleine Schnurrpelz ist die reinste Gummipuppe und derart schlappischlaff wenn man ihn hochnimmt, dass man gut aufpassen muss, dass er einem nicht gleich wieder aus den Händen gleitet.

 

Unser Kleeblatt ist sich übrigens einig, wenn es darum geht, sich am Boden 'hängen' zu lassen. Hier liegen sie - meist wie hingegossen - in Rückenlage, alle Viere von sich gestreckt. Ganz besonders putzig ist es, wenn sie sich aus dem Stand (oder dem ihnen zu eigenen Schlenderschritt) heraus ganz plötzlich zur Seite fallen lassen, als wären sie das Opfer eines Schwächeanfalls. Aber keine Sorge, das ist ragdolltypisch und mitnichten "... irgendetwas neurologisches...", wie eine unbedarfte Beobachterin einmal erschreckt vermutete!

 

Extratipp: Katzen hebt man richtig hoch, indem eine Hand (Handfläche nach oben) ihren Brustkorb umfasst (dabei stützt der Zeigefinger, zwischen ihren Vorderbeinen liegend, die Brust), während gleichzeitig die andere Hand ihr Gesäß und ihre Hinterbeine stützt. Obwohl es selbstverständlich sein sollte, erwähnen wir der Ordnung halber, dass die Fellnasen gern um Erlaubnis gefragt werden, statt so mir nichts dir nichts hochgenommen zu werden. Sprechen Sie also eine Katze an, machen Sie auf sich aufmerksam und streichen Sie ihr sanft zwei-, dreimal über die Seite, bevor Sie loslegen. Schlafende oder anderweitig beschäftigte Katzen werden natürlich in Ruhe gelassen. Nur ein Notfall erlaubt es uns sie zu stören!

Ganz besonders wichtig: Am Nackenfell packen und hochnehmen darf nur eine - die Katzenmutter, und zwar ihr Junges! Eine ältere, womöglich ausgewachsene Katze so zu behandeln ist schlichtweg Tierquälerei!!

 

 

 

Fellpflege

 

Wir sind immer wieder begeistert, wie einfach es ist, Ragdolls bei ihrer Fellpflege zu unterstützen. Als ehemalige Besitzer von zwei Perserkatern können

wir ein Lied davon singen, wie zeitintensiv es ist, viel Fell mit dichter Unterwolle so in Schuss zu halten, dass es nicht klettet. Täglich eine Stunde war

Pflicht, denn die beiden schafften es mit ihren kleinen Zungen nicht, ihre Pelze bis auf den Grund durchzuarbeiten. Zusätzlich war ihre Fellstruktur derart beschaffen, dass sich sehr leicht Kletten gebildet hätten, wenn das Bürsten einmal ausgeblieben wäre. Ganz anders bei den Zauberwesen! Sie werden zwar auch zweimal die Woche "durchgewalkt", aber nur, weil sie es genießen und nicht weil es nötig ist! Wir haben es ausprobiert: Es reicht völlig aus, sie alle ein- bis zweimal im Monat (!) durchzubürsten. Ausnahme - die Zeiten des Fellwechsel (2x pro Jahr). Wer verhindern möchte, 'dreimal am Tag' mit dem Staubsauger durchs Haus zu sausen, sollte sich selbst einen Gefallen tun, und zur Bürste greifen.

Extratipp: Eine ausgewogene Ernährung ist das 'A und O' für ein wunderschönes Fell. Mehr dazu auf unserer Seite 'Ernährung'.

Den Schwanz sollte man bei Ragdolls übrigens nicht so oft bürsten. Er dünnt sonst mit der Zeit zu sehr aus und sieht irgenwann nicht mehr schön aus! Kletten, besonders zwischen den Vorderbeinen, sollten nur in Ausnahmefällen herausgeschnitten werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich in dem kurzen Fell verstärkt neue Kletten bilden.

 

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Augen- und Ohrenpflege

 

Normalerweise ist es nicht nötig, in diesen Bereichen aktiv zu werden. Sollte es doch einmal nötig sein, bitte niemals mit ungewaschenen Fingern in den
Augen 'herumreiben'. Allzuleicht geraten Bakterien auf die Schleimhäute! Wischen Sie stattdessen zart mit einem Tuch vom Augeninnenwinkel zum äußeren Rand. Schlaf im Augeninnenwinkel wird einfach mit einem Tuch nach unten weggewischt. Katzen im Mehrkatzenhaushalt reinigen sich übrigens oft gegen seitig die Ohren. Produziert Ihre Miez vermehrt Ohrenschmalz, können Sie diesen mit einem weichen Tuch abwischen. Leicht angefeuchtete Wattestäbchen können wir nur eingeschränkt empfehlen und möchten darauf verweisen, wenn überhaupt, nur den äußeren Bereich der Ohrmuschel selbst zu reinigen. Wie bei uns Menschen gilt auch für Katzen, gerät man zu tief in den Gehörgang, kann leicht das Trommelfell beschädigt werden!

 

 

 

 

Intelligenz

 

Ragdolls sind immer und an allem interessiert. Sie wollen wissen, wie etwas funktioniert und sind so klug, durch Zusehen zu lernen. Also Obacht, wenn Sie Schubladen öffnen, Schränke verschließen und Dinge vor Ihren Schnurrpelzen verstecken, weil Sie nicht wollen, dass sie sich näher damit beschäftigen ...

 

Katzen machen nur das was sie wollen und niemand bringt sie dazu, etwas auf Kommando zu tun. Natürlich gilt dies auch für unsere Raggies. Mit einer Einschränkung: Ragdolls wissen, was gut für sie ist. Sie wollen gefallen und sie sind, wie wir wissen, sehr intelligent. Drei wichtige Voraussetzungen, um ihnen mit etwas Geduld, und dem einen oder anderen Belohnungshäppchen, beizubringen, sich an gewisse Regeln zu halten. Am weitesten kommen Sie mit der Methode positives Verhalten zu belohnen, und negatives zu ignorieren. Die Schnurrpelze kommen sehr schnell dahinter, wann Belohnungen winken, und wann nicht. Damit können Sie arbeiten. Wer solche Behauptungen aufstellt, muss sie auch beweisen, nicht wahr? Also, was können die Zauberwesen?



Wir geben für jede Zuckerschnute gern ein Beispiel:

 

Amani war immer besonders gierig und drängelte sich ständig vor, wenn es nachmittags mal ein Leckerlie gab. Um ihn davon abzuhalten, den anderen immer wieder Happen wegzuschnappen, brachten wir ihm"Sitz" bei. Ja, Sie lesen richtig, Amani beherrschte das Kommando "Sitz"! Shikoba übte von sich aus daran, als er hat erkannte, dass es ein Extrahäppchen bringt. Für die Anderen hatte dieses Kommando keinerlei Bedeutung. Akira sitzt nämlich sowieso immer und Gardi ist an Extrahäppchen nicht interessiert. So saßen also nachmittags zu Amanis Lebzeiten die drei Kater in einer Reihe vor uns und nehmen ganz ruhig und entspannt nacheinander eine kleine Nascherei entgegen.

 

Shikoba und Akira unterbrechen sofort ihre jeweiligen Tätigkeiten sobald das Kommando "kommt schnell" ertönt. Dann springen sie begeistert auf die Waschmaschine, wenn wir uns im Bad aufhalten, denn sie wissen, dass gleich das nebelfeuchte Mikrofasertuch zum Einsatz kommt. Was wir damit machen? Na, die beiden bekommen damit eine Abreibung, die sie sichtlich genießen. Anscheinend wirkt dieses Mikrofasertuch auf sie wie eine überdimensionale Katzenzunge. Übrigens, in demselben Schrank, in dem die Tücher liegen, steht auch der Staubsauger - Akiras erklärter Erzfeind. Sobald wir also die Tür öffnen, muss sich Akira zwischen positiv und negativ entscheiden. Sagen wir "Akira, ist gut", dann weiß er, wir holen das Tuch, und er ist beruhigt und wendet sich Richtung Waschmaschine. Sagen wir nichts, ist ihm klar jetzt taucht gleich dieses furchtbar laute Monster auf und er macht sich in die entgegengesetzte Richtung auf den Weg zu seinem sichersten Versteck. "Kommt schnell" ertönt auch, wenn wir die Süßen bürsten wollen oder sie sich aus irgend einem anderen Grund versammeln sollen. Akira hat diese Glanzleistungen, kurz nach dem Einzug von Junior, tatsächlich noch toppen können und ist seitdem unser unangefochtenes Superhirn! Lesen Sie unter dem Eintrag vom 31.10.2010 die ganze Geschichte.

 

Gardi bringt ein Spielzeug, sobald sie Lust hat, zu spielen. Möglicherweise denkt sie aber auch, dass ihr Mensch Beschäftigung braucht? Gardi sucht sich
aus der Spielzeugtonne ein Stück aus, bringt es und legt es uns vor die Füße. Eine unmissverständliche Aufforderung, alles stehen und liegen zu lassen, und sich mit ihr zu beschäftigen! Bekommt sie ihr Wunschspielzeug einmal nicht allein aus der Tonne, baut sie sich vor einem auf und erzählt (sehr energisch) solange von diesen Widrigkeiten, bis man aufsteht, sie zur Tonne begleitet und ihr hilft an das begehrte Objekt heranzukommen. Zieht man nicht das richtige Spielzeug, weist sie einen darauf hin und zwar solange, bis man das richtige hat! Wer dressiert hier wen?

 

Junior hat innerhalb einer Woche gelernt, dass ein Fingerzeig Richtung Küchentür (verbunden mit dem Kommando "Raus") bedeutet, dass Katzinger diesen Raum nun in der gezeigten Richtung zu verlassen haben. Genauso schnell hatte er die Bedeutung von "Babyli komm" - "Baby nein" und "Alles ist gut" erfasst. Den letzten Spruch verwenden wir immer, verbunden mit einem langsamen Lidschlag, wenn wir die Zauberwesen beruhigen möchten und er wirkt zu unserer großen Freude nun auch bei Fluffy Junior!

 

Wir könnten diese Liste endlos fortsetzen, verzichten aber darauf, um den Rahmen dieser Seite nicht zu sprengen.

 

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Wachsamkeit

 

Holt man sich eine Ragdoll ins Haus, bekommt man, meistens, einen kleinen "Wachhund" dazu. Glauben Sie es, oder nicht, bei uns wird tief und nachdrücklich geknurrt (hört sich täuschend hundeähnlich an), wenn sich vor der Haustür etwas rührt, was da nicht hingehört. Zu voller Größe und hochgespannt, stehen alle drei hinter der Tür und möchten wohl am liebsten durch sie hindurch, um der Ursache für diese Störung auf den Grund zu gehen. Mutig (und extrem neugierig) wie sie nun einmal sind, würden sich Ragdolls wohl immer eher dazu entscheiden, auf etwas zuzugehen und es

zu erkunden, als wegzulaufen und sich zu verstecken. Mit diesem Verhalten haben die vier so schon frühzeitig Störungen angezeigt , die wir noch gar nicht wahrgenommen hatten. Dazu gehören auch kochendes Wasser in der Küche, das Summen eines vergessenen Weckers uvm..

 

 

 

 

Anfängerkatze

 

Es wird immer wieder behauptet, dass die Ragdoll eine ganz wunderbare Anfängerkatze sei, weil sie eine hohe Reizschwelle hat. Dem können wir nur eingeschränkt zustimmen. Gerade weil sie sich meist unkompliziert und entspannt gibt, gehört sie in die Hände erfahrener Katzenfreunde, oder sehr gefühlvoller Anfänger, deren Bestreben dahingehend ausgerichtet ist, ihre Fellnase wirklich verstehen zu wollen. Man muss sich in der Körpersprache der Katzen schon gut auskennen, um einschätzen zu können, wie es der ach so ruhigen Raggie tatsächlich geht. Gerade neulich beim TA konnten wir diese Erfahrung einmal mehr machen: Da hat die Kardiologin, während sie Akiras Herz abgehört hat, die Bemerkung fallen lassen, dass man ihm überhaupt nicht ansehen und anmerken könne, wie aufgeregt er in Wirklichkeit sei. Typisch Ragdoll eben! Soll heißen, was nach außen hin ruhig und souverän wirkt, kann innen drin ganz klein und überaus aufgeregt sein.

 

 

 

 

 

 

Zauberwesen-Tagebuch

Eingefleischte Zauberwesen-Gerne-Leser kennen unser gleichnamiges Blog natürlich längst und wissen, dass auch dort einige Artikel rund um die Ragdoll zu finden sind. Um einen schnellen Zugriff zu ermöglichen, werden wir ab heute, diese - und natürlich alle folgenden - Veröffentlichungen auch hier oder oben, unter den jeweiligen Kategorien, verlinken. Nach einem Klick auf den Titel Ihres Interesses, erfolgt die Weiterleitung in einem Extrafenster.

 

"Zauberwesen haben Humor und sind immer für eine Überraschung gut"

 

"Ragdolls haben herrlich blaue Augen ..."

 

"Meine schnurrigen Mitautoren"

 

"Geputzt werden ist schön"

 

"Es war einmal..."

 

"Ein besonderer Tag"

 

"Ist dieser Platz noch frei?"

 

"Das Kind in der Katze"

 

"Aus Kindern werden Leute"

 

"Vorsicht, Suchtgefahr!"

 

"Eine Zusammenführung nach Zauberwesenart"

 

 

 

 

Zum guten Schluss oder, aller guten Dinge sind drei ...

 

Wer schon immer mal wissen wollte, wie die verschiedenen Farben, Varianten und Zeichnungen an einer Ragdoll aussehen,

wird sicher hier fündig: http://www.purfectpurrs.com/pp/ragdollcats.asp?p=newfamilies

 

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Katzennärrische aufgemerkt: Für Sie haben wir ein ganz besonderes Foto!

So etwas Schönes haben Sie gewiss noch nie gesehen!

 

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Sehen Sie herzige Momente

in

" Fünf Sonntagskinder und ihre stolze Mama"



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Lassen Sie sich von engelsgleichen Wesen verzaubern und bewundern sie deren Energie und Kraft. Es ist unglaublich und faszinierend zugleich, denn die in diesem Film gezeigten Kitten sind erst 1 bis 2,5 Stunde(n) alt!

Wir sind sehr stolz darauf, Ihnen diesen Film zeigen zu dürfen und danken Andreas Biermann (de la Buena Estrella) ganz herzlich für seine Erlaubnis ihn auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen!

 

 

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