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"Als Du geboren wurdest, hörte die Erde für einen kurzen Moment auf sich zu drehen, der Mond hielt den Atem an und ein neuer Stern erschien am Himmel." unbekannt



Juanita Alitas Babybilder
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Am 04.07.2010 um 07:53 Uhr war es soweit - ein Zauberwesen erblickte in Flörsheim das Licht der Welt.

Als drittes von fünf zauberhaften Fellknäulen wurde unsere süße Juanita Alita um 07:53 geboren. Sie ist in dem Wurf gut zu erkennen,
denn sie wirkt neben ihren Geschwistern wie ein zartes kleines Spätzchen.

     
   
   
     
     

Von der Anstrengung der Geburt ausgehungert, führt der erste Weg der Babys, nachdem sie von ihrer Mama gesäubert wurden, an die Milchbar. Durch Schnurren und Anstupsen animiert die Katzenmutter ihre Kleinen zum Trinken. Die Erstmilch (Kolostrom) enthält viele Antikörper, welche das Immunsystem der Kleinen stärken. Nach einigen Tagen wird dann die 'richtige' Milch gebildet. Die Fünflinge sind noch taub und blind. Sie orientieren sich daher über ihren Geruchs- und Tastsinn. Ihr Wärmeempfinden lässt sie eng beieinander liegen. Würde sich eines der Babys zu weit von den anderen entfernen, würde es schlagartig auskühlen und in eine lebensbedrohliche Situation geraten. Deshalb sind die Welpen auch schon in der Lage innerhalb eines Radius von 50 cm in das Nest zurückzufinden. Liegen sie weiter entfernt, machen sie durch Schreien auf sich aufmerksam. In dieser Zeit sind alle Welpen noch zu 100 % von der Fürsorge ihrer Mutter abhängig. Sie werden von ihr gesäugt, gewärmt, geputzt und gesäubert. Was die Kleinen aber schon ausgezeichnet beherrschen, ist der sogenannte Milchtritt. Durch ihn wird die Milchproduktion angeregt. Ältere Katzen zeigen dieses Verhalten später noch oft, wenn sie sich sehr wohlfühlen. Manche Katzen (so wie Gardi) teilen ihren Bauchkraulern so aber auch gern mit, dass es Zeit für ein kleines Häppchen ist ;)

Unser Flauschköpfchen wiegt nun 65 g, Juan Carlos (zum Vergleich) 159 g.

 

 

 

 

Die zweite Woche

 

Das Engelchen ist nicht nur eine liebevolle, sondern auch sehr hingebungsvolle Mutter. Obwohl sie als Einzelbaby aufgewachsen ist, weiß sie genau, was sie zu tun hat und kümmert sich um ihre Kleinen, als hätte sie nie etwas anderes getan. Auch eine schmerzhafte Milchleistenentzündung in den ersten Tagen konnte sie nicht davon abhalten, ihrer Aufgabe nachzukommen.

 

     

Wie klein unser Schätzchenspätzchen immer noch ist, ist auf diesen Bildern besonders gut zu erkennen.

Juanitas Geschwister wirken, als wären sie zwei Wochen früher als sie zur Welt gekommen!

Insgeheim zittern wir zwar immer noch, ob sie es schaffen wird, wir vertrauen aber auf die Erfahrung und die Geduld ihrer Sterncheneltern. Wir wissen: Birgit und Andreas sind ausdauernde Kämpfer und werden alles geben, um die Kleine zu päppeln!

     

 

 

Juanita mit zweieinhalb Wochen. Sie ist zwar noch sehr schwach, aber sie kämpft und beweist Stunde

um Stunde, welch starker Lebenswillen in ihr steckt.

Gib nicht auf niña querida -

du schaffst es!

 

 

     
     

Die Knuddelmäuse haben jetzt ihre Augen geöffnet und ihre Ohren aufgerichtet. Sehen und hören können sie trotzdem noch nicht sehr gut. Was die Augenfarbe anbelangt, ist die der fünf Sonntagskinder blau. Ganz so wie bei jedem Katzenkind in diesem Alter. Noch lässt sich zwar nicht sagen, wie intensiv und dunkel das Blau bleibt, jedoch kann festgestellt werden, dass die Farbe - im Gegensatz zu den Angehörigen anderer Rassen - bleiben wird. Verursacht wird dies durch das sogenannte Siamgen (cscs), welches sowohl den Pointfaktor, als auch die Augenfarbe bestimmt. Die Welpen beginnen nun ihren Körper, den ihrer Geschwister und ihre unmittelbare Umgebung zu entdecken.

Unser Flauschköpfchen wiegt nun 105 g, Juan Carlos 233 g.

 

 

 

 

Die dritte Woche

     
     
     
     
     

Kleines Linchen - es ist so schön, dich derart ausgelassen spielen zu sehen!

Es war die schönste Nachricht: Du bist über den Berg!!

Nun musst du nur noch tüchtig an Gewicht zulegen, dann bist du schon bald genauso rund und proper wie deine Geschwister!

     
     
     

Inzwischen können alle Mäuse sowohl sehen, als auch hören, denn beide Sinne sind jetzt entwickelt. Obwohl noch sehr tapsig und wackelig auf den Beinen, beginnen die ersten Fellnasen damit, ihre Umwelt zu erkunden. Allein sitzen und stehen wird ebenfalls eifrig geübt. Sauberkeit empfinden die Kleinen instinktiv als wichtig, und versuchen ab und zu auch schon, sich selbst zu putzen. Ohne Mamis Hilfe geht es aber noch lange nicht. Die ersten Zähne des Milchgebisses brechen durch. Die Zeit ist gekommen, erstes Sozialverhalten im Spiel mit Geschwistern und Mami zu erlernen und zu üben. Diese erste Prägephase ist die Zeit zwischen der dritten und sechsten Woche.

Unser Flauschköpfchen wiegt nun 157 g, Juan Carlos 330 g.

 

 

 

 

Die vierte Woche

   
So ist es fein kleine Maus!
     
     
     
     
     

Soziales Verhalten steht regelmäßig auf dem Stundenplan und alle Knuffelmäuse sind eifrige Schüler. Obwohl sie noch sehr tollpatschig wirken, und es auch noch keine Anzeichen dafür gibt, dass sich hier elegante Samtpfoten entwickeln, üben die Babys Fähigkeiten, welche sie später dringend benötigen. Angriff und Verteidigung lassen sich schon beobachten, ebenso Flucht und Verfolgung. Die Ausflüge aus der Wurfkiste heraus führen weiter als zuvor. Erste feste Nahrung wird gekostet und was eine Katzentoilette ist, wissen alle längst. Die Kitten werden jetzt langsam und ganz allmählich entwöhnt, bis mit der 8./9. Woche endgültig Schluss ist und Mamas Milchquelle versiegt.

Unser Flauschköpfchen wiegt nun 297 g, Juan Carlos 482 g.

 

 

 

 

Die fünfte Woche

     
     
     

Soll ich euch mal etwas verraten? Kommt etwas näher, ich will es euch ins Ohr flüstern, denn noch ist es (m)ein Geheimnis. Noch ein bisschen näher - so, jetzt:

"Achtung - ich glaub' ich bin gar kein Däumelinchen,

sondern in Wirklichkeit ein Däumling!"

    
     *dideldumdidum*
     
Nun, wo mein Geheimnis gelüftet ist,
fühle ich mich gleich viel besser!
Als ich Jamiro davon erzählt habe,
hat er sich ganz doll gefreut.
Juan Carlos guckte etwas entgeistert,
schnüffelte an mir herum,
wohl um zu prüfen, ob ich immer noch ich bin.
Als nächstes schob er mich weg,
dann nahm er mich in den Klammergriff
und dann gab er mir einen Riesenschmatz.
Iiiiiihhhhh - das mochte ich überhaupt nicht!
Schnell weg!!
Ich muss ein wenig nachdenken ...
Am besten ist, ich ziehe mich ins Haus zurück.
"Komm, spiel mit mir".
"Nein - lass mich bitte, ich bin müde".
"Muss ich etwa erst meine Krallen einsetzen"?

Puhhh geschafft!

Nun kann ich in aller Ruhe über alles nachdenken.

Zu entdecken, dass man statt einer Miezekatze ein Miezekater ist, ist schließlich keine Kleinigkeit

 

 

Mal sehen, ob es nächste Woche weitere Überraschungen gibt *miaouw*

und welche neuen Namen den Menschen bis dahin für mich eingefallen sind!

                                                              Euer

                                                          Blaubärchen

 

 

Alle Sinne der Babys sind nun endgültig entwickelt. Mit der Koordination der Bewegung klappt es zwar nocht nicht so perfekt, Katzenwelpen sind aber, wie wir wissen,

eifrige Schüler und so üben die kleinen Schnurrpelze miteinander, aber auch jedes für sich allein - vielleicht mit einer Maus - unermüdlich weiter. Sozialverhalten

ist auch weiterhin das A und O, frei nach dem Motto Was Kätzchen nicht lernt, lernt Katze nimmer mehr. Das Spiel mit Geschwistern beeinflusst jedes Kätzchen positiv

und sorgt dafür, dass sie anderen Katzen gegenüber später ein entspanntes Verhalten an den Tag legen. Genauso wichtig ist in der Zeit zwischen der 3. und 6. Woche

der Kontakt zu den Menschen. Ist er sanft und liebevoll, prägt sich dies den Samtpfötchen für immer ein und macht sie zu zugewandten Menschenfreunden.

Unser Flauschköpfchen wiegt nun 417 g, Juan Carlos 644 g.

 

 


   

 

 

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Fotos: © B.Biermann


Katzengrafiken: © von Grini und © Juanna


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